Willkommen
im IZEM,
dem Institut zur Erforschung von Mehrfacherkrankungen
Ziele und Engagement des IZEM
Das IZEM setzt sich für die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen und Mehrfacherkrankungen ein.
Als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Versorgungsrealität fördern wir den Transfer von Erkenntnissen aus Forschung und Praxis, entwickeln Impulse für eine leitlinien- und bedarfsgerechte, vernetzte und interprofessionelle Versorgung und unterstützen den Dialog zwischen den relevanten Akteuren des Gesundheitswesens.
Wir engagieren uns für die Weiterentwicklung bestehender Behandlungsprogramme und Versorgungsstrukturen, deren bessere Vernetzung sowie die Integration von Prävention, Therapie und Rehabilitation in ganzheitliche Versorgungskonzepte.
Unser Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse, Versorgungserfahrungen und gesellschaftliche Entwicklungen zusammenzuführen, um zukunftsfähige Lösungen für die Herausforderungen komplexer und mehrfacher Erkrankungen zu entwickeln.
Unser Handeln ist gemeinwohlorientiert und evidenzbasiert.
Die Herausforderung
Bestehen mehrere Erkrankungen gleichzeitig, spricht man von Multimorbidität – Mehrfacherkrankung. Über 20 Mio. Menschen in Deutschland leben mit einer oder mehreren chronischen Erkrankungen.[1] Neben der individuellen Belastung für die Patientin oder den Patienten steigt auch die kollektive Krankheitslast, denn die Versorgung chronisch kranker multimorbider Patientinnen und Patienten erfordert hohe zeitliche und finanzielle Ressourcen.
Durch den hohen bürokratischen Aufwand, starre Behandlungsprogramme und teilweise fehlendes Wissen orientiert sich die aktuelle Versorgung kaum an den Bedürfnissen der Betroffenen. Das wollen wir vom IZEM ändern und die Versorgung multimorbider, chronisch kranker Menschen stärker leitlinien- und bedarfsgerecht ausrichten.
[1] Robert Koch-Institut (Hrsg) (2015) Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Gemeinsam getragen von RKI und Destatis. RKI, Berlin
Über Uns
Dr. Thomas M. Helms
Dr. Bettina Zippel-Schultz
Dr. Holger Friedrich
